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Am Donnerstag, 5. März, startet mit der Partie Japan – China (Live bei ESPN America ab 10.30 Uhr) in Tokio die inoffizielle Baseball-WM, die World Baseball Classic. Zusammen mit dem Eröffnungsspiel überträgt ESPN America insgesamt 35 Spiele, 31 davon live. 16 Nationen werden zunächst in vier Vierergruppen die Vorrunde in Tokio, Mexico City, Toronto und San Juan (Puerto Rico) ausspielen, ehe es dann ab dem 14. März mit den Viertelfinalspielen in Miami und San Diego weitergeht. Los Angeles ist Schauplatz der beiden Halbfinals am 21. und 22. März und dem Finale am 23. März. Knapp einen Monat vor dem Beginn der offiziellen Saison der Baseball-Profiliga MLB unterbrechen zahlreiche Profis aus der Major League Baseball ihre Saisonvorbereitung, um bei der zweiten Ausgabe des Turniers für ihr Land anzutreten.

Japan will den im März 2006 errungenen Titel unter anderem mit den Superstars Daisuke Matsuzaka von den Boston Red Sox und Ichiro Suzuki von den Seattle Mariners verteidigen. Schärfster Konkurrent in Gruppe A ist Olympiasieger Korea. Aus Europa sind Italien, die es in Gruppe C in Toronto mit Kanada, USA und Venezuela zu tun bekommen, und die Niederlande mit dabei, die in der Gruppe D in San Juan auf Puerto Rico, die Dominikanische Republik und Panama treffen. Südafrika, Kuba, Australien und Mexiko vervollständigen das Teilnehmerfeld.

Für die USA, die zuletzt bei internationalen Turnieren immer enttäuschten und bei der Premiere der World Baseball Classic 2006 nicht einmal das Halbfinale erreichten, kann es nur ein Ziel geben, den Titel. Dafür soll ein All-Star-Team aus der MLB sorgen, das von Derek Jeter von den Yankees und Dustin Pedroia und Kevin Youkilis von den Red Sox angeführt wird.

Vor allem bei den Teams aus Mittelamerika und der Karibik findet sich eine gesunde Mischung aus Superstars und heimischen Talenten. So darf sich Panama der Unterstützung von Nationalheld Carlos Ruiz sicher sein. Der wollte sich eigentlich auf die neue Saison vorbereiten, doch in einem Telefonat mit Panamas Staatspräsident ließ sich der Catcher vom aktuellen Meister Philadelphia Phillies bei seinen patriotischen Wurzeln packen. Ob die Dominikanische Republik auf Yankees-Star Alex Rodriguez zurückgreifen kann, ist mittlerweile fraglich. Der bestbezahlte Spieler der Welt, seit kurzem durch sein spektakuläres Dopinggeständnis ohnehin in einer fragwürdigen Position, scheint verletzt zu sein und wird sich auf Geheiß seines Clubs kurz vor Start des Turniers einer Untersuchung bei einem Hüftspezialisten unterziehen müssen.